Mit den Teufel spielt man nicht

In der Dunkelheit gefangen

Man muss sie erfahren haben um zu wissen was sie mit uns macht.
Ich habe sie durchlebt.

Erst packte mich die Neugier.
Ich stellte mir die Frage so leer kann doch auch selbst
die finsterste Dunkelheit nicht sein.
Ich wollte es wissen.
So schritt ich hinein. Noch ganz ohne Bedenken.
Doch ich sollte es bereuen.
Ein großes Unbehagen stieg in mir bis zu meinen Herzen hoch.
Alles war still. Zu still.
Das einzige was ich hörte war mein Herzschlag.
Bum bum bum di…bum
Wirklich unheimlich.
Mir fröstelte.
Diese undurchdringliche Dunkelheit machte mir nach und nach immer
mehr Angst.
Nichts sehen, nichts spüren, nichts fühlen.
Ich wollte mich umdrehen und wieder raus.
Aber ich fand nicht zurück.
Langsam aber stetig kroch eine eklige Kälte immer stärker werdend
in all meine Glieder.
Müdigkeit überwältigte mich.
Ich dachte nur nicht schlafen.
Wenn du jetzt einschläfst dann ist das wie der Tod.
Dann bist du verloren.
Aber wie sollte ich mich wachhalten?
Meine Gedanken kreisten von einer Idee zur nächsten.
Gut.
Ich stellte mir vor ich stehe auf einen Tennisplatz.
Mit wem könnte ich spielen?
Mit Boris Becker?
Nein dachte ich mir,der ist zu gut.
Ich erfand in Gedanken einfach eine Gestalt aus dieser Dunkelheit.
Ich sagte ihr:,,Wenn ich gewinne zeigst du mir den Ausgang?“
Die dunkle Gestalt nickte.
Das Spiel begann.
Ich spielte und kämpfte als ob es um mein Leben ging.
Ich kämpfte und mein Atem ging immer schwerer.
Jeder Aufschlag musste passen.
Es ist schwer sich das alles vorzustellen.
Aber wenn ich aufhöre dann bin ich verloren.
Der Gegner war stark.
Ich musste mich voll auf den Ball konzentrieren.
Manchmal glaubte ich wahrzunehmen,
als würde etwas eisig kaltes nach meiner Seele greifen.
Ekel stieg in mir hoch.
Meine Kräfte ließen nach.
Bleiende Kälte umschlang mich.
Versuchte mich zu lähmen.
Dann der erste Ball im Netz.
Ein Seufzer entrann meinen zusammen gepressten Lippen.
und…..
,,Oh mein Gott verlass mich nicht.“

Plötzlich sah ich nicht weit von mir ein helles Licht es kam immer näher.
Ich sah eine Gestalt nur schemenhaft.
Unerwartet zog ein mächtiger Sog mich direkt ins Licht.
Mir war als ob ich in eine liebende Schmusedecke eingehüllt
bin.
Keine Kälte mehr. Keine Angst.
Dann hörte ich die Stimme.Sehr warm. Und so liebevoll besorgt.
,,Was hast du da nur getan?“
Ich antwortete: ,,Wo bin ich? Wer bist du?“
Die Stimme erwiderte: ,,Du hast mich gerufen.“

Erstaunt fragte ich: ,,Du bist Gott?“
,,Ja ich bin dein Schöpfer.
Und du kleines Dummerchen bist ein großes Risiko eingegangen.
Aber deine Seele gehört mir und ich musste sie der Finsternis entreißen.
Du hättest es nicht ohne mich geschafft.
Darum habe ich dich gerettet.“
,,Eine Frage noch Gott: ,,Wer war der Spieler auf dem Platz?“
,,Das mein Kind war der Fürst der Finsternis.
Mach das nie wieder, versprich es mir.“
,,Ja mein Gott. Ich verspreche es.“

,,Vergiss nie mit dunkle Kräfte kann kein Mensch sich messen.
Denn ihre Macht ist groß und sehr gefährlich.
Euer kleiner menschlicher Geist ist solcher Macht nicht gewachsen.“

,,So meine kleine Seele jetzt begleite ich dich zurück.
Und erzähle allen Menschen was ich dir gesagt habe.“

Dann spürte ich eine unbeschreibliche Berührung an meinem Herz.
Tiefe Sehnsucht von Schmerz und süße umhüllte mein ganzes inneres Sein.
Und ich war wieder in meiner Welt.
Ein kurzer Windhauch streifte meine Wange und ein süßer Duft stieg in
meiner Nase.
Soviel zur Dunkelheit und wie findet man daraus.
Es gibt nur einer da da hilft.
Gott !
Wenn du ihn rufst ist er da.

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